Über mich

Jessica Sartor-d’Avigdor (*1979)

Kunstpädagogin und Bildende Künstlerin (Multimediale Kunst, Fotografie, Malerei, Musik) und schon immer verzaubert von zwei Dingen: Kindern und Kunst.

Werdegang

Studium der Kunsterziehung mit Schwerpunkt Pädagogische Kunsttherapie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Weiterbildendes Studium mit Abschluss Master of Arts an der Universität der Künste in London. Fachfortbildung in Psychosozialer Kunsttherapie am Institut für Kunst und Therapie Potsdam. Ausbildung zur Waldorflehrerin (Fachlehrerin für Kunst). Kunstpädagogin am Günter-Stöhr-Gymnasium des St. Anna Schulverbunds, an der Realschule Gut Warnberg und an der Freien Waldorfschule Landsberg am Lech.

Leben

Ich habe das Glück, die Frau eines wunderbaren Mannes und die Mutter von 2 bezaubernden Kindern sein zu dürfen: Einer 14-jährigen Tochter und eines 4-jährigen Sohnes. Wir leben in Kissing (in der Nähe von Augsburg), wo ich mich nach meiner Kindheit im ländlichen Mittelhessen und meiner Zeit in den Großstädten Berlin und München sehr angekommen und zuhause fühle.

Küstlerisches Werk

Im Kern meiner künstlerischen Arbeit strebe ich danach, die Heilungspotentiale von künstlerischen Ausdrucksweisen auszuloten. Meine Erfahrung zeigt mir immer wieder, wie stark künstlerisches Tun scheinbar ganz "leicht" innere Prozesse in ein Äußeres transformiert und so stabilisierend und heilend wirkt.

In meinen Videoperformances spüre ich der krisenhaften Erfahrung von Selbst und Identität in einer durch Virtualisierung bestimmten Welt nach.

Seit 2014 verbinde ich Virtualität und Naturerfahrung im Projekt "Pixel und Pigmente".

Nationale und internationale Festivalteilnahmen und Ausstellungen (u.a. Berlin, London, Athen, Schweden, USA), Jurorin des Crossmedia Wettbewerbs, Wettbewerbsleiterin (M)EIN m2 Welt.

Was kann Kunst?

Leichter, umfassender und unmittelbarer als durch Worte können vor allem Kinder durch künstlerisches Arbeiten ihren 'inneren Bildern', Gefühlen, und Bedürfnissen Ausdruck verleihen.

Im entstehenden Kunstwerk wird das Unvereinbare möglich: emotionale, intellektuelle, konflikthafte, bewusste und unbewusste Erfahrungen werden spielerisch-leicht vereint. Durch den Prozess des kreativen Ausdrucks kommt es zu einer Auseinandersetzung mit dem 'Ich'. Kinder können neue Verhaltensweisen ohne gefürchtete Konsequenzen erproben – Aggressivität, Wut, Trauer, Liebe, Angst, Rückzug, Zerstörung und Neubeginn finden ihren Platz.

Das so entstandene Werk ist eine Art 'Spiegel der Seele', der auf den kleinen Künstler zurückwirkt und ein 'nonverbales Gespräch' zwischen Kind und Bild entstehen lässt.

Bei Färberkind geht es nicht darum, ein Kind zu 'therapieren', sondern darum, ein Verständnis für Phantasien und Wünsche zu entwickeln und eine Bewusstheit, ein Gefühl von Identität zu fördern. Es geht um emotionale und soziale Entwicklung und die nachhaltige Stärkung des Selbstbewusstseins der Kinder.

Und die Erwachsenen? Pablo Picasso sagte: "Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem ist, ein Künstler zu bleiben, wenn du erwachsen bist." Bei Färberkind dürfen auch die Erwachsenen Künstler sein und bleiben oder wieder werden.

Zitate

Kommt Zeit, kommt Rat

Wer will denn alles gleich ergründen!
Sobald der Schnee schmilzt,
wird sich's finden.

Hier hilft nun weiter kein Bemühn!
Sind's Rosen, nun, sie werden blühn.

JOHANN WOLFGANG VON GOETHE

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"Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle."

ALBERT EINSTEIN

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"Kein Leben, das sich lohnt, ist leicht."

UNBEKANNT